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Wie finde ich eine Herrin

Sklavenratgeber


Wie finde ich eine Herrin, und wie verhalte ich mich meiner Herrrschaft gegenüber

Oft scheitert es ja schon im Vorfeld - oder in der Folge bei einem ersten Kontakt. Viele Devote suchen ewig, ohne je zum Zug zu kommen.

Hier bekommst du ein paar Tipps, die es dir leichter machen.

Studio Domina, Private Femdom oder Cybermistress


Wie finde ich eine Herrin? Diese Frage beschäftigt dich als Sklave dann am meisten, wenn du keine Herrin hast.

Bevor du jedoch losläufst und wie wild Domina-Kontakte suchst, gibt es hier eine Anleitung für Sklaven, Diener und Devote. Denn nur mit dem richtigen Verhalten und unter Beachtung einiger Regeln wirst du eine private Herrin finden, bei einer Studiodomina bleiben können oder eine Cyberherrin beeindrucken.

Auch in der Telefonerziehung und beim SMS-Chat mit einer Camsex-Domina wirst du eher landen und damit Spaß haben, wenn du diese Sklavenanleitung beachtest.

Du erhältst hier gratis Tipps, wie du eine Domina finden kannst und welches Benehmen die meisten Herrinnen von Sklaven erwarten. Zunächst solltest du dir darüber klar werden, welche Art Domina du suchst und welche für dich am besten geeignet ist.


Die Studio-Domina

Sklaven-Anfänger gehen meist als erstes zu einer Studiodomina. Das hat den Vorteil, dass sich solch eine Realherrin leicht über das Internet und einschlägige Erotik-Verzeichnisse finden lässt.

Domina Kontakte im Studio sind professionell und gewerblich ausgerichtet, das heißt diese Herrinnen verdienen ihr Geld mit Sklavenerziehung. Das bedeutet nicht, dass sie ihren Job nicht mit Leidenschaft erfüllen.

Die meisten Studio-Herrinnen lieben, was sie tun. Viele Anfänger klagen jedoch darüber, dass zwischen Studiodomina und Sklave keine wirkliche Bindung entsteht.

Sklaven-Neulinge kommen selten auf die Idee, dies läge an ihnen. Doch genau hier liegt die Krux. Die Erwartungshaltung eine Sklaven, der für eine Studiodomina bezahlt hat, ist hoch, sein Erfahrungsschatz niedrig und sein Benehmen oft unmöglich. BDSM-Pornos aus dem Internet sind sein einziges Wissen.

Die Realität sieht jedoch oft anders aus.

Tipp: Gehe zu einer Studiodomina so, als wäre sie eine private Herrin, für die du nicht bezahlst. Erweise ihr genau wie jeder anderen Realherrin den nötigen Respekt, schraube deine Erwartungen runter und bleibe offen für das, was passiert.

Die Studiodomina ist eine gute Variante für Sklaven, die gerne in der Anonymität bleiben wollen und keine Domina-Sklaven-Beziehung fester Art anstreben, wenngleich auch dies bei Studio-BDSM-Ladies möglich ist. Eine Herrin im BDSM-Studio hat meist tatsächlich sehr viel Erfahrung und ein großes Equipment, was für Fetischisten oft ein großer Vorteil ist.


Die private Femdom

Femdom: Abkürzung für female dominance (engl. für „weibliche Dominanz“). Der Ausdruck bezeichnet auch die dominante Frau selbst.

Eine private Herrin zu finden, scheint für die meisten Sklaven das Schwierigste zu sein. Lernst du eine Femdom privat kennen, wird schnell klar sein, ob die Chemie zwischen Euch stimmt.

Jede Realherrin ist anders, weshalb du dir Zeit nehmen und Mühe geben solltest, deine private Herrin sehr genau kennen zu lernen. Setze nicht voraus, nur weil du sie privat triffst, tut diese Femdom alles, was in deiner Fantasie vor sich geht.

Die klassische Domina beispielsweise vermeidet den sexuellen Kontakt zu ihren Sklaven, eine Fetisch-Domina lebt vielleicht ausschließlich ihren Fetisch aus und eine Herrschaft, deren Vorliebe die verbale Dominanz ist, wird dich selten auspeitschen.

Meist ist eine private Femdom jedoch vielseitig - wie viele Frauen.

Tipp: Es ist durchaus möglich, eine private Herrin über virtuelle Domina-Kontakte kennen zu lernen. Heutzutage ist das Internet eine große Kontaktplattform, auf der sich Sklaven und Dominas treffen können, um sich real zu verabreden.


Die Cybermistress

Viele Sklavenanfänger machen ihre ersten Erfahrungen mit Internet-Dominas, Telefonsex-Herrinnen, Chat-Ladies oder SMS-Femdoms. Auch hier liegen die Vorteile klar auf der Hand: Dominakontakte im Internet lassen sich jederzeit knüpfen, die Anonymität ist auf beiden Seiten hoch und der Preis gering.

Viele reale Beziehungen beginnen als BDSM-Cyber-Kontakt. Meist wünscht sich der Sklave sehr schnell eine Realdomina, deren physische Dominanz er spüren möchte.

Tipp: Eine virtuelle Sklavenerziehung erfordert vom Devoten sehr viel Selbstdisziplin. Um herauszufinden, ob deine devote Veranlagung tatsächlich so weit geht, dass du Sklave einer Realherrin werden möchtest, ist die Cybermistress eine gute Wahl.

Auch hier gilt es, die Spielregeln in dieser Anleitung zu beachten, um in der virtuellen BDSM-Beziehung gute Erfahrungen zu machen.

Freundlichkeit auf der Suche nach der Herrin


Als Anfänger-Sklave ist es für dich wichtig, ein paar Charaktereigenschaften auszubauen oder schlimmstenfalls erst zu entwickeln.

Freundlichkeit steht dabei an oberster Stelle. Auf deine Frage „Wie werde ich Sklave?“ ist die Gegenfrage deine Antwort: „Bist du ein freundlicher Mann?“

Einer der wichtigsten Ratschläge unter all den Tipps für Sklaven lautet: SEI FREUNDLICH!

Um Sklave werden zu können und tatsächlich in den Realdienst einer Domina oder Femdom, einer Herrschaft oder Lady aufgenommen zu werden, benötigst du viel Freundlichkeit.

Wer bereits Sklavenerfahrung hat, weiß, dass ein freundliches Auftreten dir eher Türen öffnen kann als Unfreundlichkeit, Schroffheit oder gar Taktlosigkeit.

Mit Freundlichkeit ist kein geheucheltes Dauergrinsen gemeint und auch keine schleimigen Komplimente, sondern echtes freundliches Auftreten.

Gehe mit einer positiven Grundeinstellung in deine Suche nach einer Herrin. Jammere nicht, klage nicht, wie schwierig es sei, und beschwere dich nicht über Herrinnen, die dich abwiesen.

Zur rechten Zeit wirst du die richtige Herrschaft finden, bei der genau du gut aufgehoben bist. Freundlichkeit beinhaltet das Wort Freude. Strahle Freude aus, wenn du dich auf die Suche machst und dabei Herrinnen und Dominas begegnest.

Es ist in BDSM-Kreisen nicht verboten, zu lächeln! Es ist auch nicht untersagt, einer Domina Wärme und Herzlichkeit entgegenzubringen.

Viele Herrschaften müssen Sklaven Nachhilfe geben, in der sie dem Sklaven beibringen, dass er mit Forderungen, aufdringlichen Wünschen oder unangemessenen Komplimenten keineswegs seinen Respekt vor der Herrin ausdrückt.

Es ist die Aufgabe eines Sklaven, das Leben seiner Domina zu bereichern, nicht umgekehrt. Dazu zählt auch, ihr Freundlichkeit zu schenken, aufmerksam zu sein, wenn sie etwas braucht, und taktvoll, wenn ihr etwas nicht gelingt.

Bist du eher der Stoffel-Typ, der die Zähne nicht auseinander bekommt und stets missmutig durch die Gegend läuft, ist ein guter Tipp für dich als Sklave, freundlich sein zu üben.

Freundliche Sklaven finden leichter eine Herrin.

Sei freundlich zu allen Menschen, insbesondere zu Frauen. Gerade wenn du eher schlecht gelaunt durchs Leben gehst, ändere deine innere Einstellung. Lächle! Bedanke dich, wenn Frauen etwas für dich tun. Lächle sie dabei an. Bitte Frauen in deiner Umgebung statt zu fordern. Lächle sie dabei an.

Sei aufmerksam und zeige dies, indem du beispielsweise ,wie ein Gentleman, die Tür öffnest, etwas aufhebst, was einer Frau heruntergefallen ist, oder ihr sagst, wenn sie heute wirklich hübsch aussieht. Lächle dabei. Freundlichkeit kannst du an jedem einzelnen Tag trainieren.

Willst du Sklave werden, ist achtsame Freundlichkeit die Voraussetzung. Keine Herrin wünscht sich einen miesepetrigen, übel gelaunten oder unfreundlichen Sklaven.
Verbanne die negativen Gedanken aus deinem Kopf (wie zum Beispiel „ich finde sowieso keine Herrin“, „mich will keine“, „ich werde sicher wieder abgelehnt“ usw.).

Eine positive Grundeinstellung in Verbindung mit einem Lächeln stärkt die Freundlichkeit in dir. Dein freundliches Wesen ist der Türöffner zur Sklavenerziehung durch deine Herrin. Lerne, freundlich zu sein.

Respekt der Herrin gegenüber


Bringe deiner Domina Respekt entgegen! Das liest du sicherlich nicht zum ersten Mal. Geht es um Sklavenerziehung, ist stets von Respekt die Rede, und es wird erwartet, dass jeder Sklave seine Domina respektieren sollte.

Doch was ist Respekt im Umgang mit einer Domina eigentlich? Wie respektierst du eine Femdom? Auf welche Weise kannst du einer Herrschaft Respekt entgegen bringen?

Beschäftige dich damit, was Respekt für dich bedeutet. Viel wichtiger ist jedoch noch, im Anschluss herauszufinden, was Respekt für die Herrin bzw. Femdom heißt.

Viele Dominas empfinden Sklaven als respektlos. Deshalb ist es wichtig, sich näher anzusehen, in welcher Form du Respekt zeigen kannst.

Sei pünktlich - schätze die Zeit der Domina. Im Umgang mit einer Domina sei dir stets bewusst, dass sie dir ihre Zeit schenkt. Dies gilt sowohl für Telefon-Herrinnen, Cyber- und Studio-Dominas oder reale Femdoms.

Auch wenn du eine Studiodomina dafür bezahlst, könnte sie sich stets einen anderen Sklaven aussuchen und dich ablehnen. Sie widmet jedoch dir ihre Zeit.

Deshalb gehe respektvoll mit den Minuten oder Stunden, Tagen und Wochen um, die du in ihrer Sklavenerziehung bist.

Das bedeutet konkret: Sei pünktlich, erfülle Aufgaben in der gestellten Zeit, vergeude ihre Zeit nicht durch Banalitäten wie sinnloses Gejammer oder unnötiges Geschwätz. Die Zeit einer Domina sinnvoll zu nutzen, ist eine Form von Respekt.

Achtsamkeit im Umgang mit dir selbst und mit deiner Herrin ist ein weiterer Bereich, durch den du Respekt zeigen kannst. Achte darauf, dass du sauber, frisch geduscht, gut duftend und angenehm gekleidet auftrittst.

Unhygienische Sklaven sind ein Ausdruck von Respektlosigkeit. Der unangenehme Geruch eines schweißdurchtränkten T-Shirts überschreitet die Grenzen einer Herrin, denn dein Geruch belästigt sie. Das ist respektlos!

Weiterhin gehört zur Achtsamkeit, dass du zuhörst, wenn deine Domina spricht. Unterbreche sie nicht. Achte darauf, was sie sagt, und lerne, damit du es beim nächsten Mal besser machst.

Auch das ist eine Form von Respekt.


Schätze, was dir eine Herrschaft gibt

Bringe deiner Herrin Wertschätzung und Anerkennung dafür entgegen, dass sie sich deiner annimmt. Es ist manchmal eine anstrengende Aufgabe, einen Sklaven zu erziehen. Du wirst viele Fehler machen, für die sie Geduld aufbringt. Sie wird sich intensiv mit dir und deinen Fähigkeiten als Sklave auseinandersetzen.

Sie macht sich Gedanken, wie sie dich als Sklave voranbringen kann. Sie erduldet deine Schwächen. Für all dies schätzt du sie.

Zeige ihr das! Erkenne an, dass du ihre Dominanz benötigst, um dich als Sklave ganz zu fühlen. Hochachtung vor ihren Fähigkeiten zu empfinden und dies auch zu äußern, gehört ebenfalls zum Respekt im Umgang mit deiner Domina.


Trainiere einen respektvollen Umgang

Respekt gegenüber anderen zu zeigen, solltest du lernen, bevor du einer Herrschaft begegnest und bevor du deine perfekte Herrin gefunden hast.

Absprachen einzuhalten, pünktlich zu sein, andere wertzuschätzen für das, was sie können, achtsam in der Kommunikation zu sein und stets auf Hygiene zu achten, sind Dinge, die du beherrschen solltest. Andernfalls mache es dir zur Aufgabe, dies ab sofort zu trainieren.

Erst wenn du fähig bist, Respekt gegenüber anderen zu zeigen, wirst du auch eine Herrin finden.

Es ist nicht die Aufgabe einer Herrschaft, dir die Grundregeln eines respektvollen Sklaven beizubringen. Du wirst in der Sklavenerziehung noch genügend Fehler machen, mit denen sie sich beschäftigen muss.

Zu wissen, was Respekt ist, und dich respektvoll zu verhalten, gehören zu deinen Pflichten und sind Voraussetzungen, um Sklave zu werden.

Gehorsam, Folgsamkeit und Unterwerfung


Möchtest du wirklich eine Herrin finden, musst du ein gehorsamer Sklave sein. Das leuchtet dir sicherlich ein, und dein Gehorsam ist für eine befriedigende Domina-Sklaven-Beziehung die Voraussetzung.

Viele Sklaven meinen, erst in der Sklavenerziehung wird Gehorsam erlernt. Sicherlich ist es möglich, eine BDSM-Beziehung so zu leben, dass der Widerstand vom Sklaven oder der Sklavin nach und nach abgebaut oder gebrochen wird.

Andererseits wirst du leichter eine Domina finden, wenn du bereits ein folgsamer Sklave bist. Viel Zeit und Mühe geht in einer SM-Beziehung dafür drauf, dir Folgsamkeit beizubringen.

Lernst du bereits vor Beginn der eigentlichen Sklavenerziehung, ein gehorsamer Sklave zu sein, steigen deine Chancen, eine Herrin zu finden.

Oberste Sklavenaufgabe: GEHORSAM

Deine wichtigste Sklavenaufgabe besteht darin, zu folgen. Du drückst deinen Respekt durch deinen Gehorsam aus.

Die Rollen sind klar verteilt - egal ob du naturdevot bist und deine Herrin naturdominant ist oder ob Ihr Euch in eine BDSM-Spielsituation begeben habt: Die Herrschaft befiehlt, du gehorchst. Sieh den Gehorsam als deine Pflicht an, die du jedes Mal aufs Neue erfüllen musst.

In einer gesunden BDSM-Beziehung gibt eine Herrschaft ausschließlich solche Befehle, die sie vertreten kann und die sie sich vorher genau überlegt hat.

Nicht immer müssen ihre Anweisungen Sinn ergeben oder für dich als Sklave durchschaubar sein, aber eine verantwortungsvolle Herrin erteilt dir durchführbare Befehle, ohne dir zu schaden. Das bedeutet, du kannst ihr vertrauen, und deshalb gehorchst du ihr aufs Wort.

Du folgst, weil es deine Aufgabe ist.


Ungehorsam als Betteln um Strafe

Es gibt Sklaven, die glauben, dass sie durch bewussten Ungehorsam Strafen wie Peitschenschläge, Elektrostimulation oder schlichtweg körperliche Züchtigung erhalten.

Dieses kalkulierte sich widersetzen, damit die Herrin dir Bestrafung zukommen lässt, die DU möchtest, ist ein sinnloser Widerstand.

Ein Sklave, der so handelt, versucht, die Domina zur Wunscherfüllungsgehilfin seiner Begierden zu degradieren. Das ist nicht nur respektlos, sondern langweilt jede Herrschaft zutiefst.

Stellt dir eine Herrin eine Aufgabe, hinterfrage folglich nicht: „Und wenn ich das nicht mache?“ Spekuliere nicht auf Bestrafung, sondern erledige gehorsam, was dir die Herrschaft aufträgt.

Ungehorsam dazu einzusetzen, dass Züchtigung erfolgt, ist einer der häufigsten Fehler, die unerfahrene Sklaven machen.

Nur mit ehrlichem Gehorsam ist eine echte Herrin-Sklaven-Beziehung möglich.


Blinder Gehorsam contra bedingungsloser Gehorsam

Zwischen blindem Gehorsam und bedingungsloser Unterwerfung besteht ein Unterschied. Gerade zu Beginn einer SM-Beziehung ist blinder Gehorsam bisweilen dumm und kann gefährlich werden.

Kennst du deine Herrschaft nicht genau, prüfe, welche Konsequenzen ihre Aufgaben haben.

Vertraue deiner Intuition und erfülle nicht blind aus falsch verstandener Folgsamkeit Befehle, die dir Schaden zufügen könnten. Erst wenn sich Vertrauen aufgebaut hat und du weißt, dass deine Domina beherrscht, was sie tut, kannst du bedingungslosen Gehorsam entwickeln.

Intelligente Sklaven behalten auch in einer BDSM-Session ihren Verstand und können dennoch gehorsame Sklaven sein. Blind einer fremden Herrin zu gehorchen, selbst wenn dir dein Gehirn sagt, dass dies gefährlich sein kann, ist dumm und verantwortungslos dir selbst gegenüber.

Folge ehrlich, aber mit eingeschaltetem Verstand.

Gehorsamkeitstraining

Aufmüpfige Sklaven glauben, es mache einer Herrin Spaß, Dominanzspiele zu entwickeln, um dem Sklaven Gehorsam beizubringen. Tatsächlich ist meist das Gegenteil der Fall.

Eine Realdomina hat Freude an einem folgsamen Sklaven, der nicht aus Trotz oder, um ihre Grenzen zu testen, Widerstand leistet.

Nur bei ehrlich gehorsamen Sklaven gelingt es der Herrschaft, diesen bis an seine Grenzen und darüber hinaus zu führen. Hier setzt dann die eigentliche Sklavenerziehung an.

Reibt sich die Domina an Scheinspielen des Sklaven schon vorher auf, kommt es in der BDSM-Beziehung kaum zu Intensität und neuen Erfahrungen für den Sklaven und die Herrin.

Trainiere also deine Fähigkeit zum Gehorsam, bevor du die Suche nach einer geeigneten Domina beginnst. Leiste keinen Widerspruch, wenn du eine neue Herrin kennen lernst, nur um diese zu prüfen.

Du stellst dich damit nur in deiner eigenen Dummheit bloß, denn jede Domina kennt solche Sklaventests. Sklaven, die Widerstandslosigkeit und Artigkeit im Benehmen mitbringen, sind jeder Herrschaft weitaus willkommener als solche, die Bockigkeit und Protestgehabe an den Tag legen.

Zeige, dass du gehorsam sein willst. Lerne, dich zu fügen.

Ehrlichkeit


Wenn du eine ehrliche Domina suchst, musst du die gleiche Sklaveneigenschaft mitbringen wie sie: Ehrlichkeit.

In jeder BDSM-Beziehung ist sie das A und O. Denn gerade in einer SM-Session kann es unter Umständen lebenswichtig sein, dass du ehrlich bist. Ist es bei einer Telefonerziehung oder im Sex-Chat mit Cam noch möglich, diese virtuelle Herrin anzulügen, geht dies bei einer Realdomina nicht mehr.

Eine Live-Erziehung fordert dich als Sklaven oft so weit, dass du über deine Grenzen gehst. Kennt die echte Domina diese nicht, weil du unehrlich warst, führt dies schlimmstenfalls zu emotionalen oder körperlichen Verletzungen.

Ehrlichkeit sollte in jeder Form von Beziehung Voraussetzung sein, in einer BDSM-Beziehung ist sie ein Muss.

Einschränkungen offenbaren

Bist du aus irgendeinem Grund eingeschränkt, sei dies körperlich (zum Beispiel durch Rückenprobleme) oder emotional nicht gefestigt (zum Beispiel weil du massive Ängste/Phobien hast oder schnell in Panik gerätst), muss dies eine echte Domina wissen. Auch einer Cyber-Domina oder Telefonherrin solltest du vorhandene Einschränkungen schildern, denn auch virtuell kann sie dich sonst unwissend in Gefahr bringen.

Spiele nicht den starken Sklaven, heuchle keinen gesunden Typ vor, und erzähle deiner Realdomina nicht, was für ein toller Kerl du bist, wenn es nicht stimmt. Durch dein unehrliches Verhalten können nicht nur gefährliche Situationen entstehen, sondern Ihr werdet auch beide keinen Spaß an einer SM-Session haben.

Eine echte Domina gibt sich stets Mühe, den Sklaven adäquat zu behandeln. Geht sie von falschen Voraussetzungen aus, weil du nicht ehrlich warst, kann sie dir gar keine passenden Aufgaben stellen. Sie denkt sich beispielsweise ein spannendes Inhaftierungsspiel für dich aus, bereitet alles vor und steckt Energie und Zeit hinein, damit alles gelingt.

Du hast ihr nicht erzählt, dass du in engen Räumen Panikattacken kriegst. Dir ist klar, dass dies aufgrund von Unehrlichkeit eine katastrophale BDSM-Session werden muss. Vermeide solche Szenarien folglich, indem du von Anfang an offen und ehrlich all deine Einschränkungen darlegst.

Wünsche ansprechen

Um eine echte Domina kennen zu lernen, ist nicht hilfreich, wenn du bereits im Vorfeld massiv mit deinen Wünschen an sie herantrittst. Eine Realdomina kommt sich dadurch leicht als Wunsch-Erfüllungsgehilfin vor. Der Grundsatzgedanke von Dominanz und Devotion ist jedoch: Du als Sklave erfüllst die Wünsche deiner Herrschaft. Nicht umgekehrt.

Trotzdem ist es natürlich wichtig, dass die Herrin weiß, was du kannst, magst und für welche BDSM-Richtung du zu verwenden bist. Versuche also, deine „Wünsche“ eher als Neigungen zu formulieren und deine Einstellung dahingehend zu verändern, dass du nichts von deiner Domina erwartest. Sieh alles, was dir deine Realdomina gibt, als ein Geschenk an. Schraube deine Forderungen auf Null herunter, denn es ist keine gute Sklaveneigenschaft, mit Ansprüchen an eine Herrschaft heranzutreten.

Sei devot. Sei demütig. Sei untertänig. Um herauszufinden, ob die Neigungen der Herrin und deine eigenen zusammenpassen, frage sie höflich nach ihren statt deine Wünsche an sie heranzutragen.

Zeige ihr, dass du gewillt bist, ihr zu dienen statt deine eigenen Begierden gestillt zu bekommen.

Tabus benennen

In einer SM-Begegnung geht es oft darum, die eigenen Grenzen zu erweitern. Lasse dich folglich auf die Führung deiner Herrschaft ein, denn sie wird dich fordern. Trotzdem gibt es durchaus Tabus, die du am besten im Vorfeld ansprechen solltest, aber auch in der Situation, wenn du nicht in der Lage bist, den Befehlen deiner Domina Folge zu leisten.

Beschreibe deine Tabus so genau wie möglich. Es ist in Ordnung, bestimmte Dinge nicht tun zu wollen oder zu können, jedoch muss es deine Herrschaft wissen. Auch hier hilft dir das Prinzip der Ehrlichkeit weiter, um deine BDSM-Begegnung für beide Seiten positiv zu gestalten.

Eine reale Sklavenerziehung lebt von der Interaktion. Du kannst dich nicht zurücklehnen und die Herrin machen lassen, um dich dann nachher zu beschweren, dass die SM-Session nicht erfüllend war.

Es hängt viel von deiner Ehrlichkeit ab, wie gelungen die reale Sklavenerziehung wird. Mach dir das bewusst und geh von Anfang an offen mit deinen Einschränkungen, Neigungen und Tabus um.


So. Ich hoffe, diese Informationen haben dich bestärkt, den Weg eines Sklaven beschreiten zu wollen und der zu dir passenden Herrin ein guter Diener werden/sein zu wollen und zu können. Sei mutig, und folge deinem Herzen!